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Einen Businessplan erstellen – So gelingt es dir!

Du möchtest ein Unternehmen oder ein Startup gründen? Dann brauchst du einen Businessplan. Wir helfen dir dabei, deine Gründungsidee aufs Papier zu bringen. In einfachen Schritten leiten wir dich durch deinen Schreibprozess und bieten dir hilfreiche Tipps, damit dein Traum von einem eigenen Business nicht im Mülleimer der Investoren, sondern in ihren Händen landet.

  1. Wozu brauche ich einen Businessplan?
  2. Wie ist ein Businessplan aufgebaut?
  3. Mit welchen Inhalten fülle ich meinen Businessplan?
  4. Tipps für einen unschlagbaren Businessplan.

1. Wozu brauche ich einen Businessplan?

Alle, die ein Unternehmen gründen möchten, müssen früher oder später einen Businessplan erstellen. Einerseits ist dieser wichtig, um ihn bei Banken vorlegen zu können, wenn es um die Finanzierung der Geschäftsidee geht. Andererseits kann er genutzt werden, um den Unternehmenserfolg zu messen, da in einem Businessplan die gesamte Geschäftsplanung in groben Zügen aufgestellt ist. Geht es darum Investoren zu finden, kommt man auch nicht um einen Businessplan herum. Dieser ist nämlich häufig genau das, was die Investoren sehen möchten, bevor überhaupt zu einem Gespräch eingeladen wird.

2. Wie ist ein Businessplan aufgebaut?

Starten tut ein Businessplan stets mit der Executive Summary, sprich einer kurzen Zusammenfassung von max. 2 Seiten, welche die Erkenntnisse des Businessplans herausstellt. Was gleichzeitig bedeutet, dass die Executive Summary zwingend als letzter Teil eines jeden Businessplans erstellt werden sollte, eben dann, wenn jegliche Ergebnisse zusammengetragen wurden.

Nach der Executive Summary folgt der sogenannte schriftliche Teil deines Businessplans. In diesem werden alle grundlegenden Produkt- oder Dienstleistungsinformationen in Textform dargestellt.

Der nächste Teil ist der Zahlen bzw. Finanzteil, in diesem kannst und solltest du mit Tabellen und Diagrammen arbeiten, welche deine Finanzierungsstrategie und Finanzplanung aufzeigen.

Zum Abschluss kannst du jegliche Anlagen anhängen, welche für deine Ausführungen sinnvoll und notwendig sind. Unter typischen Anlagen versteht man zum Beispiel: Diagramme, Statistiken, Grafiken, Zeugnisse, Lebensläufe oder Zertifikate.

Tipp!

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3. Mit welchen Inhalten fülle ich meinen Businessplan?

  1. 1. Erstelle eine konkrete Aufstellung deines Angebotes und zeige auf warum dein Produkt, deine Dienstleistung so wertvoll für den
    Endverbraucher ist. Beschreibe unbedingt, welches Problem du mit deinem Produkt, deiner Dienstleistung beheben möchtest und kannst.
    Bestimme deine Zielgruppe und berücksichtige diese während deines gesamten Schreibprozesses.

  2. 2. Nun geht es darum, deine Markt- und Wettbewerbsanalyse vorzustellen. Wer ist deine Konkurrenz und was bietet sie an? Wichtig ist
    hier eine wahrheitsgetreue Aufschlüsselung. Auch solltest du herausstellen, was dein USP (Unique Selling Proposition) ist. Hier ist
    es nicht verkehrt zu beschreiben, welche Probleme beim Markteintritt auftreten könnten.

  3. 3. Was sind eure kurz, mittel und langfristigen Entwicklungsziele? Stell deine Visionen klar und überschaubar dar.

  4. 4. Mit welchen Strategien möchtest du deine Zielgruppe zum Kauf überzeugen? Welche führen zum Wachstum?

  5. 5. Als Nächstes geht es um das Marketing. Beschreib, welche Erfahrungen du bereits gemacht hast und wie du in der Zukunft für dein
    Produkt, deine Dienstleistung werben möchtest.

  6. 6. Gebe konkret wieder, welche Rechtsform dein Unternehmen haben soll und welchen Namen es tragen soll. Wichtig ist ebenfalls die
    Nennung der Genehmigungen, welche du für die Gründung benötigst.

  7. 7. In diesem Abschnitt stellst du dich und dein Team vor. Was sind deine Stärken und was zeichnet dich aus? Und ganz wichtig, warum
    möchtest du dich überhaupt selbstständig machen? Plane bereits, welches Personal du in Zukunft einstellen möchtest und welches
    bereits vorhanden ist.

  8. 8. Nun startet die Ausführung über deine Finanzplanung. Kalkuliere deine persönlichen Einnahmen, zeig deinen Geldfluss auf, gebe an,
    ab wann du deinen Break-even-Point erreichst und erstelle eine konkrete Übersicht darüber, wie viel Geld für welchen Bereich deines
    Unternehmens noch benötigt wird.

  9. 9. Führe eine klassische SWOT-Analyse durch. Achte hier darauf realistische Risiken zu nennen. Scheue dich nicht davor ehrlich deine
    Schwächen aufzuzählen.


4. Tipps für einen unschlagbaren Businessplan

Achte auf ein einheitliches Design. Du solltest auf eine, maximal zwei Schriftarten und Schriftgrößen setzen. Versuche, bei der Auswahl deiner Schriftart darauf zu achten, dass sie zu deiner Businessidee passt. Vielleicht bietet es sich so später an die Schrift als Teil deines Corporate Designs zu nutzen.

Wichtig ist ebenfalls genügend Seitenränder zu lassen, weil potenzielle Investoren dadurch Platz haben sich etwas zu notieren. Auch für die Lesbarkeit ist ein ausreichend großer Rand eine Erleichterung.

In deiner Kopfzeile sollte dein Firmenname oder wenn bereits vorhanden dein Firmenlogo vorzufinden sein. In der Fußzeile ist eine Seitennummerierung von Vorteil.

Rede nicht zwangsläufig in einem Fachjargon und verzichte auf komplizierte Fremdwörter, wichtig ist schließlich, dass wirklich jeder deinen Businessplan lesen und verstehen kann, ohne aus der Branche oder vom Fach zu sein. Falls du dir nicht sicher bist, ob dein Businessplan einfach und verständlich geschrieben ist, bitte Freunde, Familie oder Bekannte darum ihn zu lesen und dir ein Feedback zu geben.

Insgesamt sollte dein Businessplan nicht länger als 30 Seiten lang sein. Ein Minimum von 15 Seiten solltest du jedoch versuchen zu erreichen.